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Tempo 30 auf der Rosengartenstrasse von Stadtratskandidat Stephan Iten

https://www.svp-stadt-zuerich.ch/aktuell/1159.html


«Mehrzweckstreifen» auf der Nordbrücke – Kunst oder linke Ideologie?


Die sogenannten «Mehrzweckstreifen» auf der Nordbrücke sind Markierungen, die sich in keiner Verordnung über die Markierung auf Strassen finden lässt. Weder beim Bund noch beim Kanton Zürich gibt es diese Markierung in einer Verordnung. Somit kennt auch kein Verkehrsteilnehmer diese Bemalung. Kinder haben daran sicher grosse Freude, weil sie mit Kreide ähnliche gestalterische Werke auf die Vorplätze malen. Dass unsere Stadtregierung hinter dieser rechtswidrigen Schnapsidee steckt, vermutet wohl niemand.


Diese «Mehrzweckstreifen» sind gefährlich und verwirrend. Verwirrend deshalb, weil niemand diese Markierung je gesehen hat. In der Signalisationsverordung des Bundes gibt es die Markierung und Signalisation von Begegnungszonen, Tempo 30 Zonen und Fussgängerzonen. Die Vortrittregelung ist klar geregelt.

In Begegnungszonen müsste Tempo 20 signalisiert werden und die Fussgänger hätten Vortritt. 

In Tempo 30 Zonen, hätten die Velos und Autos Vortritt.

In Fussgängerzonen wäre im Schritttempo zu fahren, sofern überhaupt Fahrzeuge zugelassen wären.

Die angebrachte Bemalung ist eine Fantasiebemalung und äusserst verwirrend, da kein Fahrzeuglenker eine solche Bemalung je gesehen hat.

Vermutlich war es dem zuständigen Stadtrat langweilig und diese Bemalung ist auf dem Schreibblock während einer Sitzung entstanden. 

Eine solche, frei erfundene und kontraproduktive Signalisation ist aber äusserst gefährlich und sofort zu entfernen. 

Die Verhaltensgrundsätze für Zufussgehende aus dem Informationsmaterial der Stadt Zürich sind wie folgt. Die Beobachtung vor Ort zeigt ein anderes Verhalten.

1.    Stoppen am Strassenrand ist kaum zu beobachten.

2.    Warten auf eine Lücke im Verkehr oder bis ihnen das Queren ermöglicht wird, kann ebenfalls kaum beobachtet werden. Die Fussgänger laufen einfach auf die Strasse hinaus. Besonders nahende Velos werden einfach ignoriert.

3.    Suchen Blickkontakt mit Fahrzeuglenkenden, findet ebenfalls kaum statt.

4.    Sind sich bewusst, dass sie gegenüber dem Fahrverkehr keinen Vortritt haben. Die Fussgänger glauben offenbar, dass sie sich in einer Fussgängerzone befinden und missachten das Vortrittsrecht.

5.    Können die Mittelzone für einen sicheren Zwischenstopp nutzen.


Die Fussgänger werden ermutigt, die Strasse irgendwo zu überqueren – den Autos wird somit das Vortrittsrecht entzogen, ohne dass dies klar signalisiert wäre. Die Velofahrer in der Stadt machen sowieso was sie wollen und man kann beobachten, dass es jetzt häufig zu äusserst gefährlichen Situationen zwischen den rasenden Velofahrern und den unvorsichtigen Fussgängern kommt. Man kann somit nur auf die ersten tödlichen Unfälle warten. 

Einmal mehr wird in dieser Stadt die Sicherheit der linken Ideologie geopfert. 


Die geplante Verkehrsbehinderung an der Nordbrücke


Die Stadt plant, zusammen mit der SBB, den Bahnhof Wipkingen und die Haltestelle Nordbrücke umzubauen. Das Projekt sieht eine Verbreiterung der Brücke vor, die es erlaubt, dass die Passagiere der VBZ mehr Platz bekommen. Dies ist ein sinnvolles Ansinnen und ermöglicht eine grosszügige Lösung für die Haltestelle.

Leider hat dieses Projekt auch einen Pferdefuss für alle Höngger und Wipkinger. Die Haltestelle Nordbrücke wird zur Quartier-Begegnungszone erklärt, was einer massiven Behinderung des Durchgangsverkehrs gleich kommt. Die ganze Nordstrasse und die Ottenbergstrasse sollen mit Tempo 30 beschildert werden. Dies hat enorme Kostensteigerungen für den öffentlichen und privaten Verkehr zu Folge und die VBZ muss nun prüfen, ob sie allenfalls das Angebot auf diesen Strecken verschlechtern muss. 

Staus in der Region Nordbrücke werden wohl kaum ausbleiben. Die SVP wehrt sich gegen diese schädlichen Temporeduktionen und die Verkehrsbehinderungen an der Nordbrücke. 

Tempo 30 wird immer noch mit einer errechneten Lärmreduktion von -3 Dezibel begründet. Aktuelle Versuche von Stadt und Kanton Zürich haben jedoch gezeigt, dass Tempo 30 eine gemessene Reduktion des Lärms um durchschnittlich gerade mal -1.46 dB (also wahrgenommene 10% tagsüber) und -1.98 dB nachts (also 13%) bringt. Die auf mehreren Versuchsstrecken gemessene Lärmreduktion liegt somit meist knapp über der Wahrnehmungsschwelle, teils sogar darunter (wie der Regierungsrat bestätigt). Die versprochene Lärmreduktion um -3 Dezibel konnte in keinem einzigen Fall nachgewiesen werden. Der Stadtrat scheint diese neuen Erkenntnisse zu ignorieren und lieber an seiner ideologisch motivierten Verkehrspolitik festzuhalten.


Johann Widmer, Gemeinderat Kreis 10



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